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Lärmschutz-Fachbegriffe und Abkürzungen einfach erklärt.

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Akustischer Schock = Die Institutionen ITU-T (International Telecommunication Union – Telecommunication; Teil der UN) und ETSI (European Telecommunications Standards Institute) definieren den akustischen Schock als „eine vorübergehende oder andauernde Funktionsstörung des Ohrs oder des Nervensystems, die ein Telefonbenutzerdurch einen rapiden Anstieg des Schalldrucks am Telefonhörer erleiden kann.“

db oder Dezibel = Maßeinheit für die Lautstärke eines Tons. Ein Dezibel ist ein Zehntel eines Bel, benannt nach Alexander Graham Bell, dem Erfinder des Telefons. Der Unterschied von 1 dB zwischen zwei Schallpegeln ist der kleinste Lautstärken-Unterschied, den ein menschliches Ohr noch wahrnehmen kann.

dB (A) oder A-Gewichtung des Dezibelpegels = bezeichnet den Zusammenhang zwischen Frequenz und Lautstärke. Die dB (A)-Skala zur Bestimmung von Schallpegeln berücksichtigt die Tatsache, dass das menschliche Ohr auf bestimmte Frequenzen empfindlicher reagiert als auf andere. „Spitze“ Geräusche werden oft lauter eingeschätzt als „dumpfe“, auch wenn der Dezibelpegel gleich ist. Über die A-Gewichtung wird das menschliche Schmerzempfinden in die Lärm-Messung einbezogen.

dB SPL = Dezibel Sound Pressure Level oder Schalldruckpegel. Der Bezugswert des Schalldruckpegels ist die Schwelle des normalen Gehörs, die bei einem 1 kHZ-Ton liegt, was wiederum 0 dB SPL entspricht. Da die Dezibelskala logarithmisch aufgebaut ist, verdoppelt sich bei einer Zunahme von 6 dB der Schalldruckwert. Die empfohlene maximale Belastungsdauer durch ein Geräusch, gemessen mit der dB-Skala, nimmt deshalb sehr rasch ab: Während man einer Lärmbelastung von 85 dB SPL maximal 8 Stunden täglich ausgesetzt sein kann, sind es bei 90 dB SPL nur noch 2,5 Stunden täglich.

Frequenz oder Hz = bezeichnet die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde. Der Mensch hört diese unterschiedlichen Frequenzen als unterschiedliche Tonhöhen. Frequenzen werden in Hertz gemessen. Beim Sprechen beträgt die Frequenz normalerweise zwischen 100 und bis zu 10.000 Hz. Festnetztelefone übertragen nur Frequenzen in einem Bereich von 300 bis 3.400 Hz. 

Peak level = bezeichnet den maximal erreichbaren Schallpegel. Nach internationalen Bestimmungen liegt die maximale Lautstärke- Belastung, der das Gehör ausgesetzt sein darf, bei 140 dB SPL (z.B.: Nahbereich einer Explosion). Der GN 8210 hat einen Maximalwert von 117 dB SPL und liegt damit deutlich unter diesem Grenzwert. 

RMS = Root Mean Square oder Effektivwert; bezeichnet den effektiven Energiewert von Schallwellen. In vielen Fällen ist es sinnvoller, den Effektivwert als Maximalwert zu betrachten. Für Headsets gilt ein international anerkannter maximaler Effektivwert von 118 dB SPL, der von allen GN Netcom-Headsets eingehalten wird. Mit einem Wert von nur 102 dB SPL geht der GN 8210 sogar noch einen Schritt weiter.

Zeitlich gewichtete Durchschnittsbelastung oder LEQ-Pegel = wichtig vor allem im Arbeitsschutz, wo ein maximaler durschnittlicher dB (A)-Pegel im Verlauf eines achtstündigen Arbeitstages gemessen wird. Für die korrekte Bewertung der Exposition von Arbeitnehmern gegenüber Lärm ist es zweckmäßig, eine objektive Messmethode anzuwenden, so dass Hinweise auf die allgemein anerkannte ISO-Norm 1999:1990 erfolgen. Nicht nur Maximalwerte oder akustische Schocks können gesundheitsschädlich sein, sondern auch niedrigere Schallpegel bei einer entsprechend langen Belastungsdauer. Führende Behörden in der EU und den USA haben den zeitlich gewichteten Höchstwert für die durchschnittliche Geräuschbelastung pro Arbeitstag auf 85 dB (A) festgelegt. Der GN 8210 erfüllt diese anspruchsvolle Vorschrift

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